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Person

Mentis Verlag, Paderborn, 2001
ISBN: 978-3897853010 

cover_personContemporary thought often claims the 'death of the subiect" and postmodernists typically contend that the standpoint of human subjectivity has been surpassed as a foundation for philosophy. A proper appreciation of these influential claims requires an understanding of the main tradition in which the standpoint of subjectivity was articulated, namely the classical philosophy of German Idealism. This book provides such an understanding.


Das gegenwärtige Interesse am Personbegriff geht zu einem Großteil aus Problemstellungen der Angewandten Ethik hervor, die die Philosophie der Person in eine bedenkliche Schieflage bringen. Sie sieht sich mit Fragen konfrontiert, die weitgehend von außen an sie herangetragen werden und nicht ohne weiteres aus ihrer Geschichte und Systematik entspringen. Auf das berechtigte Interesse aus der Angewandten Ethik kann nicht mit argumentativen Schnellschüssen reagiert werden, denen oft die nötige sytematische Distanz ebenso wie die semantische Tiefe fehlt. Vielmehr muß ihr eine intensive Grundlagendiskussion der Philosophie der Person an die Seite gestellt werden. Diesem Ziel sind die Originalbeiträge dieses Buchs verpflichtet. Aufgrund der umfassenden thematischen und systematischen Zusammenstellung werden einseitige Schwerpunktsetzungen vermieden. Der Band beschränkt sich weder auf eine Analyse oder Kritik einzelner Positionen noch ist er von einer bestimmten philosophischen Schule geleitet. Vielmehr wird in dieser methodisch vielfältigen Sammlung versucht, zahlreiche Aspekte der Philosophie der Person von verschiedenen Seiten zu beleuchten und damit bedeutende Potentiale von Person und Personalität in den Blick zu rücken. Es sind dies Potentiale, die in systematischer und inhaltlicher Hinsicht dem Begriff, der Theorie und der Philosophie der Person zur Verfügung stehen oder stehen sollten. Zugleich werden in diesem Sammelband erstmalig die großen philosophischen Zugänge zu Person und Personalität zusammengeführt. Dies umfaßt sowohl eine konstruktive Verbindung der bislang weitgehend unbezüglich nebeneinander stehenden Erträge der analytischen und der kontinentalen Philosophie als auch die sachlich geforderte Verschränkung theoretischer und praktischer sowie historischer und systematischer Perspektiven.


Mit Originalbeiträgen von

  • Dieter Birnbacher
  • Maximilian Forschner
  • Wolfgang Kersting
  • Johann Kreuzer
  • Martina Herrmann
  • Barbara Merker
  • Georg Mohr
  • Martine Nida-Rümelin
  • Herlinde Pauer-Studer
  • Annemarie Pieper
  • Michael Quante
  • Ludwig Siep
  • Ralf Stoecker
  • Dieter Sturma
  • Udo Thiel
  • Reiner Wimmer

 

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