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Sprechstunde

WS 2017 / 2018:

  • Dienstags und mittwochs nach Vereinbarung
  • Donnerstags zwischen 12 und 13 Uhr
 
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SS 2008

Vorlesung: Ethik und Angewandte Ethik

Dienstags 14 - 16 Uhr (Beginn: 8. April 2008)
Ort: Universität Bonn, Hauptgebäude, HS XII

Die Vorlesung untersucht die systematischen Hauptströmungen der Ethik und Angewandten Ethik. Die thematischen Schwerpunktsetzungen orientieren sich an Grundbegriffen der praktischen Philosophie wie ‘Freiheit’, ‘Person’, ‘gutes Leben’, ‘Glück’, ‘Autonomie’, ‘Gerechtigkeit’, ‘Menschenrechte’, ‘Tod’, ‘Sterben’ und ‘Naturverhältnis’, für die ist kennzeichnend ist, dass sie sowohl für die normative Ethik als auch für die Angewandte Ethik von grundlegender Bedeutung sind. Darüber hinaus wird nach dem ethischen rechtfertigungsfähigen Umgang mit anderen Lebensformen sowie nach der Verantwortung für künftige Generationen gefragt. Den Abschluss der Vorlesung bildet die technikethische Untersuchung von Künstlicher Intelligenz und Robotik.


Oberseminar: Positionen der neueren Ethik: Wertethik

Mittwochs 10 - 12 Uhr (Beginn: 9. April 2008)
Ort: IWE, Bonner Talweg 57, 53113 Bonn

Nachdem die Wertethik in den letzten Jahrzehnten systematisch kaum Beachtung gefunden hat, scheint es jetzt – nicht zuletzt aufgrund bestimmter Interessenschwerpunkte innerhalb der neueren Bioethik – zu einer Wiedererwägung zu kommen. Das Forschungslernseminar wird klassische und neueste Ansätze der Wertethik untersuchen und der Frage nachgehen, ob sich mit wertethischen Ansätzen tatsächlich bioethische Problemstellungen lösen lassen.


Übung: Freiheit

Donnerstags 12 - 14 Uhr (Beginn: 10. April 2008)
Ort: Universität Bonn, Hauptgebäude, 1.07

In den Naturwissenschaften wie in der Alltagserfahrung wird angenommen, dass jedes Ereignis in der Welt festen Gesetzen unterliege. Wir sind von der Regelmäßigkeit der Naturabläufe überzeugt und gehen grundsätzlich davon aus, dass die von uns wahrgenommenen Ereignisse prinzipiell erkennbare Ursachen haben. Der Annahme scheint aber unser Selbstverständnis entgegenzustehen, wonach wir die Möglichkeit haben, durch Handlungen in der Welt der Ereignisse etwas bewirken zu können. Vor allem gehen wir davon aus, dass wir zu bestimmten Gelegenheiten auch anders hätten handeln und damit andere Ereignisse hätten herbeiführen können. Wie vertragen sich Annahmen von Willens- und Handlungsfreiheit mit der Vorstellung einer durchgängig determinierten Welt raumzeitlicher Ereignisse? Würde sich das Freiheitsverständnis als bloße Fiktion erweisen – wie zuweilen unter dem Eindruck neurowissenschaftlicher Forschungen unterstellt wird –, hätte das weitreichende Konsequenzen für unser Verständnis von Zurechenbarkeit, Verdienst und Verantwortung. In dem Seminar sollen diese Problemstellungen auf der Basis klassischer, neuerer und neuester Texte zur Freiheitstheorie bearbeitet werden.

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