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  • Wissenschaftliches Kolloquium

    Bonn, 27. April 2017

    Referentin:
    Diana Khamis (Universität Bonn)
    On Process and Ontology in Schelling and Sellars

    Weitere Informationen erhalten Sie hier:
    www.wissenschaftliches-kolloqium.de





  • 9th International Meeting

    Münster, 16. - 17. Mai 2017

    Vom 16. - 17. Mai 2017 findet in Münster das 9. Internationale Meeting des Kompetenznetzwerks Stammzellforschung NRW statt.

    Referenten:

    Dieter Birnbacher (Düsseldorf), Gerd Blobel (Philadelphia), Hans Clevers (Utrecht), Chad Cowan (Cambridge), Paul Frenette (New York), Steven Goldman (Rochester), Frank Grosveld (Rotterdam), Juan Carlos Izpisua Belmonte (La Jolla), Michele De Luca (Modena), Alexander Meissner (Harvard), Jerome Mertens (La Jolla), Ralf Müller-Terpitz (Mannheim), Chuck Murry (Washington), Claus Nerlov (Oxford), Maria-Elena Torres-Padilla (Munich), Barbara Treutlein (Leipzig), Jason Spence (Ann Arbor), Juan M. Vaquerizas (Muenster), Robert Weinberg (Cambridge), Zena Werb (San Francisco)


    Weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung erhalten Sie unter
    www.congress.stemcells.nrw.de




 

 

  • Pressemitteilung:

    Neue Professur für Ethik und Medizinethik / Prof. Dr. Annette Dufner berufen

    Bonn. Die neu geschaffene Professur für Ethik und Medizinethik am Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) der Universität Bonn ist zum 01. April 2017 mit Prof. Dr. Annette Dufner besetzt worden. Die primäre Aufgabe der berufenen Philosophin besteht darin, am IWE und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) sowie der medizinischen Fakultät die etablierte Forschung und Lehre im Bereich der Ethik und Medizinethik weiterzuführen und auch interdisziplinär auszubauen. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit werden in der Konzeption und Durchführung von Projekten der praktischen Philosophie sowie bei der konzeptionellen Weiterentwicklung des Jahrbuchs für Wissenschaft und Ethik liegen.

    Mit Annette Dufner ist es dem IWE gelungen, eine engagierte und innovative Vertreterin ihres Fachs mit einem ausgesprochen ausgeprägten philosophischen Problembewusstsein und interdisziplinären Erfahrungen auf internationaler Ebene nach Bonn zu holen. Sie hat an der Universität Karlsruhe, der Queen's University in Kanada sowie an der Brown University in den USA Philosophie und Literatur studiert und ist an der University of Toronto in Kanada promoviert worden. Im Rahmen ihrer Tätigkeit an der Münsteraner DFG-Kollegforschergruppe Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik ist sie mit einer Arbeit über Rettungsdilemmata habilitiert worden.

 

 

 


  • DGPPN-Preis für Philosophie und Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie 2017

    Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit und dem Institut für Wissenschaft und Ethik den DGPPN-Preis für Philosophie und Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie 2017.

 

 

 

  • Dieter Sturma / Dirk Lanzerath (Hrsg.)

    Altern

    Biologische, psychologische und ethische Aspekte

    Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandsberichte des DRZE; Band 16
    168S., Gebunden

    ISBN: 978-3-495-48706-8
    Erschienen im Februar 2017


    Sachstandsbericht Band 16Die Ergebnisse der modernen Altersforschung haben den Blick auf das Altern verändert. Der Gerontopsychologie ist es zu verdanken, wenn bestimmte Altersstereotype, etwa die geistige Flexibilität betreffend, wissenschaftlich hinterfragt worden sind. Dank des Beitrags der modernen Lebenswissenschaften zur Altersforschung werden bislang als schicksalhaft empfundene Vorgänge des körperlichen Verfalls als beeinflussbar verstanden und möglicherweise auch als offen für therapeutische Interventionen.

    Auch wenn die Ergebnisse der modernen Altersforschung den Blick auf das Altern verändert haben, bleibt doch die existenzielle Bedeutung des Alterns bestehen. Deshalb gilt es nicht nur zu klären, was unter dem Begriff des Alterns zu verstehen ist und welchen Deutungs- und Bewertungsmustern das Phänomen unterzogen worden ist bzw. wird. Es ist auch ein wissenschaftliches Desiderat, zu klären, was eine solche Veränderung der Lebensbedingungen für den Einzelnen auf der einen Seite wie für die Gesellschaft auf der anderen Seite bedeutet.

    Inhaltsverzeichnis und Vorwort (PDF)

 

 

 

  • Wissenschaftliches Kolloquium

    Bonn, 20. Dezember 2016

    Referent:
    Prof. Dr. Sean McGrath (Memorial University Newfoundland)
    The Future Nature Initiative: An Experiment in Political Ecology


    Weitere Informationen erhalten Sie hier:
    www.wissenschaftliches-kolloqium.de




 

  • 9. Ethik-Forum: Nachhaltigkeit

    Am 12. Dezember 2016 veranstalteten das Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) und das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Sturma das 9. Ethik-Forum:

    Nachhaltigkeit

    Referenten:
    • Prof. Dr. Wulf Amelung, Universität Bonn / FZ Jülich
    • Prof. Dr. Lukas Meyer, Universität Graz
    • Prof. Dr. Wiltrud Terlau, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
    • Prof. Dr. Maximilian Weigend, Universität Bonn

    Die Tagung fand statt im Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn.
    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ethik-forum.net

 

 

  • Wissenschaftliches Kolloquium

    Bonn, 5. Dezember 2016


    Referent:
    Prof. Dr. Ludwig Siep
    (Universität Münster)
    Naturbegriffe in der Ethik


    Weitere Informationen erhalten Sie hier:
    www.wissenschaftliches-kolloqium.de



 

  • Tagung: Verstehen verstehen

    Bonn, 30. November / 1. Dezember 2016

    Referenten:

  • Prof. Dr. Mathias Gutmann, Karlsruhe
  • Prof. Dr. Bert Heinrichs, Jülich / Bonn
  • Prof. Dr. Olaf Müller, Berlin
  • Prof. Dr. Marcus Elstner, Karlsruhe
  • Dr. phil. Benjamin Rathgeber, Karlsruhe
  • Prof. Dr. Dieter Sturma, Jülich / Bonn


Weitere Informationen können diesem Flyer entnommen werden.

 

 

 

  • Wissenschaftliches Kolloquium

    Bonn, 19. Juli 2016, 17 - 19 Uhr


    Referent:
    Professor
    Lutz Wingert (Zürich)
    Regeln für die Wahrheitssuche? Über epistemische Normen


    Weitere Informationen erhalten Sie hier:
    www.wissenschaftliches-kolloquium.de

 


  • Wissenschaftliches Kolloquium

    "Nature and Normativity"

    Bonn, 12. Juli 2016, 15 - 19 Uhr

    Referenten:

    • Professor Dalia Nassar (Sydney)
      The Significance of Schelling's Critique of Negative Philosophy for Environmental Thought.

    • Professor Bruce Matthews (New York)
      Normativity of Nature

    Weitere Informationen erhalten Sie hier:
    www.wissenschaftliches-kolloquium.de

 

 

  • Natur und Ethik

    Tagung am 2. und 3. Juni 2016
    Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn


    Die Tagung will einen konzeptionellen Rahmen erarbeiten, der es erlaubt, deskriptive, semantische und normative Fragen nach der Natur gleichermaßen durch Ausgrenzung und Zusammenführung der Bereiche „Natur“ und „Ethik“ zu beantworten. Das Verhältnis von Natur und Ethik wird in der Perspektive ausgewählter Mensch-Natur-Verhältnisse und der sich damit verbindenden Problematisierung des Ortes der humanen Lebensform in der Natur thematisiert.

    In den Beiträgen werden unterschiedliche methodische und inhaltliche Stellungen zur Natur eingenommen – von der unbelebten und belebten Natur bis zur humanen Lebensform. Die Kontur der humanen Lebensform in der Natur zeichnet sich auch in den verschiedenen disziplinären Ansätzen ab, die Anthropologie, Kulturphilosophie und Naturphilosophie genauso einschließen wie Ethik, Metaethik und Ästhetik.

    Aus der Bandbreite der Themen und Perspektiven ergibt sich ein umfassender Blick auf die Vielzahl der Beziehungen zwischen Mensch und Natur, der schrittweise in eine Bestimmung des normativen Zusammenhangs von Natur und Ethik weiterentwickelt werden soll.

    Die Tagung „Natur und Ethik“ will auf diese Weise nicht zuletzt einen Beitrag zur Begründung und Praxis eines rechtfertigungsfähigen Umgangs mit der Natur leisten.


    Referenten:
    • Dieter Birnbacher
      Professor (em.) für Philosophie an der Universität Düsseldorf
    • Volker Gerhardt
      Professor (em.) für Praktische Philosophie / Rechts- und
      Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin
    • Mathias Gutmann
      Professor für Technikphilosophie am Institut für Philosophie am Karlsruher Institut für Technologie
    • Angelika Krebs
      Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Basel
    • Birgit Recki
      Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Hamburg
    • Ludwig Siep
      Professor (em.) für Philosophie an der Universität Münster
    • Dieter Sturma
      Professor für Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Ethik in den Biowissenschaften an der Universität Bonn
    • Lutz Wingert
      Professor für Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Praktischen Philosophie an der ETH Zürich


Weitere Informationen zu dieser Tagung können diesem Flyer entnommen werden.

 

 

 

  • Dieter Sturma / Dirk Lanzerath (Hrsg.)

    Tiefe Hirnstimulation

    Neurologische, psychiatrische und philosophische Aspekte

    Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandsberichte des DRZE; Band 18
    199S., Gebunden

    ISBN: 978-3-495-48762-4
    Erschienen im April 2016


    Band 18: Tiefe HirnstimulationDie Tiefe Hirnstimulation hat sich in den vergangenen Jahren bei der Behandlung schwer ausgeprägter neurologischer Störungen wie dem Morbus Parkinson bewährt. Wegen dieses Erfolges werden neue therapeutische Anwendungsmöglichkeiten intensiv erforscht. Aussichtsreiche Ergebnisse liefern dabei auch die ersten Studien an Patienten mit verschiedenen psychiatrischen Erkrankungen, bei denen alle anderen Therapieansätze erfolglos geblieben sind. Die Tiefe Hirnstimulation weckt jedoch auch Ängste. Diese beziehen sich zum Teil auf den für ihre Anwendung erforderlichen neurochirurgischen Eingriff, bei dem Elektroden dauerhaft in das Gehirn implantiert werden, die sich über eine ebenfalls implantierte Stimulatoreinheit mit Strom versorgen lassen. Daneben wirft insbesondere die Möglichkeit, mit einer neurotechnischen Intervention Einfluss auf das Verhalten bzw. die Psyche von Menschen nehmen zu können, neben medizinethischen auch viele Fragen grundsätzlicher philosophischer Natur auf. In diesem Sachstandsbericht wird der Stand der medizinischen Anwendung und Erforschung der Tiefen Hirnstimulation in einem neurologischen und einem psychiatrischen Teil zusammengefasst, gefolgt von einer ausführlichen Auswertung der philosophischen Literatur zum Thema.

    Inhaltsverzeichnis (PDF)

 

 

 

  • Dieter Sturma / Dirk Lanzerath (Hrsg.)

    Tiere in der Forschung

    Naturwissenschaftliche, rechtliche und ethische Aspekte

    Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandsberichte des DRZE; Band 17
    199S., Gebunden

    ISBN: 978-3-495-48761-7
    Erschienen im April 2016


    Sachstandsbericht Band 17Die Ausgestaltung des Mensch-Tier-Verhältnisses gehört zu den großen normativen Herausforderungen von Ethik, Recht und Naturwissenschaften. In den gegenwärtigen Debatten herrscht weitgehend Einvernehmen darüber, dass Tiere nicht mehr als bloße Sachen zu betrachten sind, sondern Anspruch auf Rücksichtnahe haben. Bei der Forschung mit Tieren ist strittig, wie diese Rücksichtnahme praktisch auszufallen hat. Da moralische Anerkennungen nur aus der ethischen Gemeinschaft der Personen heraus formuliert werden können, wird eine asymmetrische Situation erzeugt zwischen dem Verhältnis von menschlichem Selbstinteresse und den Mutmaßungen darüber, was gut für andere animalische Lebewesen ist. Aufgrund hoher rechtlicher Hürden beim Umgang mit Probanden sowie der Vorgabe, dass klinische Anwendungen durch Tierexperimente abgesichert werden müssen, spielt die Forschung mit Tieren eine große Rolle im Rahmen der medizinischen Forschung. Der vorliegende Sachstandsbericht analysiert die Entwicklung der Tierversuchszahlen im Rahmen einer umfassenden Einführung in die Grundlagen der Forschung mit Tieren. Zusätzlich wird über den Stand bei der Erforschung von Alternativmethoden informiert. Schließlich werden die rechtlichen und ethischen Aspekte des Tierversuchs diskutiert.

    Inhaltsverzeichnis (PDF)

 

 

 

 

  • 8. Ethik-Forum:

    Kinderwunsch – Ethische Probleme der Reproduktionsmedizin


    Am 16. Oktober 2015 veranstalten das Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) und das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Sturma das 8. Ethik-Forum:

    Kinderwunsch – Ethische Probleme der Reproduktionsmedizin

    Die Tagung findet statt im Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter
    www.ethik-forum.net.


  • Schelling, Nature and Naturalism

    A conference on the concepts of nature and naturalism in the work of F.W.J. Schelling

    15. / 16. Juli 2015
    Universität Bonn

    Referenten:

  • Brady Bowman (Pennsylvania State University)
  • G. Anthony Bruno (University of Bonn)
  • Manfred Frank (University of Tübingen)
  • Paul Franks (Yale University)
  • Michelle Kosch (Cornell University)
  • Dalia Nassar (University of Sydney)
  • Lara Ostaric (Temple University/Universität Leipzig)
  • Bastian Reichardt (University of Bonn)
  • Dieter Sturma (University of Bonn)

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

 

 

  • Die informierte Einwilligung in der Forschung mit kognitiv eingeschränkten Probanden

    22. Mai 2015
    Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn

    Die informierte Einwilligung ist ein zentrales Prinzip der Forschungsethik. Sie bildet in der Regel die normative Voraussetzung für die Durchführung von Forschungsprojekten mit menschlichen Probanden. Die Maßgabe der vorgängigen Aufklärung soll gewährleisten, dass Probanden eine selbstbestimmte Entscheidung treffen können. Mit dieser Maßgabe verbinden sich Anforderungen an die kognitiven Fähigkeiten von Probanden. Bei Probandengruppen, die krankheitsbedingt oder durch den Stand ihrer Entwicklung kognitiv eingeschränkt sind, ist die Anwendung der informierten Einwilligung daher problematisch. Ein kategorischer Ausschluss dieser Probandengruppen würde sie allerdings vom medizinischen Fortschritt abkoppeln. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, wie die informierte Einwilligung modifiziert bzw. ergänzt werden kann, um Forschung mit kognitiv eingeschränkten Probanden zu ermöglichen. Um dies zu klären sollen die Voraussetzungen der informierten Einwilligung erneut in den Blick genommen, aktuelle Regulierungen geprüft und praktische Umsetzungen analysiert werden.


    Referenten:

  • Prof. Dr. Carol Brayne
    Department of Public Health and Primary Care, University of Cambridge
  • Dr. Pia Erdmann
    Theologische Fakultät, Universität Greifswald
  • Prof. Dr. Bert Heinrichs
    Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE), Universität Bonn &
    Institut für Ethik in den Neurowissenschaften (INM 8), Forschungszentrum Jülich
  • Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann
    Institut für Community Medicine, Abt. Versorgungsepidemiologie und
    Community Health, Universitätsmedizin Greifswald
  • Prof. Dr. Friedhelm Hufen
    FB Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (Medizinrecht), Universität Mainz
  • Prof. Dr. Julian Hughes
    Institute for Ageing and Health, University of Newcastle
  • Prof. Dr. Frank Jessen
    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Köln
  • Prof. Dr. Wolfgang Maier
    Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Bonn
  • PD Dr. Birgit Panke-Kochinke
    DZNE Witten
  • Prof. Dr. Peter Schaber
    Philosophisches Seminar, Universität Zürich
  • Prof. Dr. Ralph Stoecker
    Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, Universität
    Bielefeld
  • Prof. Dr. Dieter Sturma
    Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE),
    Universität Bonn & Institut für Ethik in den Neurowissenschaften (INM 8), Forschungszentrum Jülich

    Weitere Informationen zu diesem Symposium können diesem Flyer entnommen werden.

 

 

 

  • Dieter Sturma / Bert Heinrichs (Hrsg.)

    Handbuch Bioethik

    VI, 487 S., Gebunden

    ISBN: 978-3-476-02370-4
    Erschienen am: 13.04.2015


    Handbuch BioethikZu den Grenzfragen des Lebens. Bioethik - Feld intensiver Auseinandersetzung im fachwissenschaftlichen Diskurs und kontroverser Diskussionen in der breiten Öffentlichkeit. Das Handbuch erläutert die Grundlagen und gibt einen Überblick über Bereiche, in denen bioethische Fragen relevant sind, wie Menschenwürde, Leben, Tod und Krankheit. Daneben widmet es sich den speziellen bioethischen Problemen wie etwa Zulässigkeit von Sterbehilfe, Präimplantationsdiagnostik oder embryonaler Stammzellenforschung und zeigt die Schnittstellen der Bioethik zu anderen Disziplinen und gesellschaftlichen Bereichen auf (Bioethik in der Lehre, Biopolitik, Biorecht und Ethikkommissionen).

 

 

 

  • 7. Ethik-Forum:
    Ethik und Recht in der Biopolitik

    24. November 2014
    Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn

    Referenten:

  • Prof. Dr. Petra Gehring, TU Darmstadt
  • Prof. Dr. Stefan Huster, Universität Bochum
  • Prof. em. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, Emeritus für Öffentliches Recht
  • Prof. Dr. Marcus Düwell, Universität Utrecht


Weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung erhalten Sie unter
www.ethik-forum.net.

 

 

 

  • Repräsentation, Modell und Metapher

    Über Verstehen und Erklären in den Neurowissenschaften

    31. Oktober 2014
    9:00 - 18:30 Uhr
    Wissenschaftszentrum Bonn
    Ahrstraße 45, 53175 Bonn

    Das Grundproblem der Philosophie des Geistes besteht in der Klärung der Frage, wie mentale und neurale Zustände zueinander in Beziehung gesetzt werden können. Unter dem Stichwort „Repräsentation“ lassen sich zahlreiche Modelle und Erklärungsversuche ausmachen, die sich als Antwort auf diese Frage verstehen.

    In der jüngeren Vergangenheit haben Ansätze aus der Computational Neuroscience große Aufmerksamkeit erlangt, die sich mit der Simulation von Gehirnaktivitäten und mentalen Fähigkeiten in neuronalen Netzwerken befassen. Entsprechende Forschungen thematisieren eine Vielzahl mentaler Phänomene, die von rein sensorischen Erlebnissen bis zu komplexen emotionalen und kognitiven Prozessen reichen.

    Wie sind die Erfolgsaussichten dieser Theorieoptionen in wissenschafts-, erkenntnis- und sprachtheoretischer Perspektive zu bewerten? Diese Problemstellung wird im Mittelpunkt der Tagung „Repräsentation, Modell und Metapher“ stehen. Vor allem zwei Themenbereiche sollen diskutiert werden. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse der philosophischen Voraussetzungen neurowissenschaftlicher Erklärungen von Selbstbewusstsein und Intentionalität. Der weitere Schwerpunkt betrifft das Verhältnis von Repräsentationen und dem wissenschaftlichen Gebrauch von Metaphern, sowie die Analyse der sprachlichen und epistemischen Bedingungen der verschiedenen Erklärungsmodelle. Dabei geht es nicht zuletzt um die Bewertung der Reichweite und Grenzen neurowissenschaftlicher Erklärungen.

    Anmeldung unter: u.kappertz@fz-juelich.de


    Weitere Informationen können diesem Flyer entnommen werden.

 

 

 

  • 1. Internationale BION Konferenz 2014

    "Biodiversity today for tomorrow"

    17. bis 19. September 2014 in Bonn

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier:
    www.bion-bonn.org

 

 

 

 

  • Person & Demenz

    Abschlusskonferenz
    10. / 11. Juli 2014
    Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
    Palmenstraße 16
    40217 Düsseldorf

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


  • Bernie Krause

    The great animal orchestra / Das große Orchester der Tiere

    Ein Vortrag mit Klängen aus der Wildnis
    2. Juli 2014, 19.00 Uhr
    Museum König, Adenauerallee 60, 53113 Bonn

    Weitere Informationen können Sie diesem Flyer entnehmen.

     
  • Öffentliche Veranstaltung der
    Global Citizenship Commission

    30. Mai 2014, 16:30 - 18:30 Uhr, Aula der Universität Bonn

    Ein hochrangiges UN-Gremium zu Gast in Bonn. Die Global Citizenship Commission präsentiert sich an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität.

    Die Global Citizenship Commission der Vereinten Nationen (UN) tagt am Freitag, den 30. Mai 2014, im Hauptgebäude der Universität Bonn. Das hochkarätig besetzte Gremium soll im Auftrag von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ aus dem Jahre 1948 einer Revision unterziehen und gegebenenfalls Korrekturen und Aktualisierungen vorschlagen. In einer öffentlichen Veranstaltung in der Aula wird die Kommission über ihre Tätigkeit Auskunft geben. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Kommentare anzubringen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

    Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der New York University und mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) und des Instituts für Wissenschaft und Ethik (IWE) statt.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des IZPH.
    Das Plakat zur Veranstaltung können Sie sich hier als PDF herunterladen.


  • 20-jähriges Jubiläum des Instituts für Wissenschaft und Ethik

    20. / 21. Februar 2014


    Gemeinsam mit der Universität Bonn veranstaltet das Institut für Wissenschaft und Ethik anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums einen Festakt, der sich inhaltlich mit den Zielen und Problemen der Bioethik befasst (20.02.2014) sowie das Symposium „Natur und Ethik“ (21.02.2014). Beide Veranstaltungen finden im Festsaal der Universität Bonn statt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter iwe@iwe.uni-bonn.de.
    Anmeldeschluss ist der 14.02.2014.

    Für Nachwuchswissenschaftler stehen in begrenztem Umfang Reisestipendien zur Verfügung.

    Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des IWE unter iwe@iwe.uni-bonn.de.

    Weitere Informationen finden Sie hier:

 

 

  • 6. Ethik-Forum: Wann gilt der Mensch als tot?
    Zur aktuellen Diskussion des Hirntod-Kriteriums


    Am 15. Juli 2013 veranstalten das Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) und das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Sturma das 6. Ethik-Forum:

    Wann gilt der Mensch als tot?
    Zur aktuellen Diskussion des Hirntod-Kriteriums


    Die Tagung findet statt im Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn.

    Referenten:

    Daniel Schäfer (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Köln)
    Was ist der Tod? Antworten aus der abendländischen Naturphilosophie und Medizin

    Gereon Fink
    (Universitätsklinikum Köln / Forschungszentrum Jülich)
    Wie sicher ist die Diagnose Hirntod in der Praxis unter Berücksichtigung aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse?

    Peter Dabrock
    (Universität Erlangen)
    Tertium non datur? Der Hirntote als irreversibel Sterbender

    Dieter Birnbacher
    (Universität Düsseldorf)
    Widerstände gegen die Organspende und die Furcht vor dem Tod

 

 

  • Personale Identität, autobiographisches Gedächtnis und Selbstbestimmung

    Midterm Konferenz im Rahmen des BMBF Forschungsprojekts „Person und Demenz“ unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Sturma

    17. und 18. Januar 2013

    Tagungsort:
    Universität Bonn
    Großer Veranstaltungssaal (R. 0109)
    Heussallee 18-24
    53113 Bonn

    Die Tagung ist öffentlich, Tagungsgebühren werden nicht erhoben.
    Bitte senden Sie Ihre Anmeldung per E-Mail an
    Dorothee Güth (gueth@drze.de).

    Weitere Informationen können diesem Flyer (PDF) entnommen werden.


  • Philosophen sind gefragt

    Interview der Borkener Zeitung mit Dieter Sturma vom 1. Dezember 2012

    "Wer Philosophie studiert, sollte auch gleichen einen Taxischein machen – so lautet ein Vorurteil über die Berufsaussichten von Philosophen. Stimmt nicht, sagt Professor Dr. Dieter Sturma. Der in Raesfeld lebende Hochschullehrer, der unter anderem Direktor des Instituts für Wissenschaft und Ethik (IWE) in Bonn ist, sieht im Augenblick sogar gute Chancen für Philosophie-Absolventen. Am Gymnasium Remigianum sprach Sturma [..] im Programm der Berufswahlvorbereitung mit den Schülern der Jahrgangsstufe zwölf. Im BZ-Interview mit Redakteur Markus Schönherr gab der 59-jährige Auskunft über den Beruf des Philosophen."

    Das vollständige Interview können Sie sich hier als PDF mit freundlicher Genehmigung der Borkener Zeitung herunterladen.

 

 

  • Dieter Sturma (Hg.),

    Vernunft und Freiheit - Zur praktischen Philosophie von Julian Nida-Rümelin

    De Gruyter, Berlin, 2012
    ISBN: 978-3-11-021500-7

    cover_vernunftAnalysen zur kausalen Wirksamkeit von Gründen und ihrer Nicht-Überführbarkeit in deterministische Ursachen stehen im systematischen Zentrum der praktischen Philosophie Julian Nida-Rümelins. Menschliche Freiheit erschließt sich für ihn entsprechend über die Bedeutung von Gründen für unsere soziale Praxis. Der Band enthält Texte von Julian Nida-Rümelin zum Verhältnis von Freiheit und Vernunft, kritische Beiträge von Monika Betzler, Christian Elger, Eva-Maria Engelen, Volker Gerhardt, Stefan Gosepath, Matthias Kettner, Dietmar von der Pfordten, Wolfgang Spohn, Dieter Sturma und Lutz Wingert sowie Erwiderungen auf die Einwände.

 

 

 

  • Sternstunde Philosophie: Jean-Jacques Rousseau

    TV-Interview im Schweizer Fernsehen / 3sat mit Dieter Sturma
    Erstausstrahlung am 10. Juni 2012 (SF1)
    sowie am 8. Juli 2012 in 3sat

    Norbert Bischofberger fragt den Philosophen Dieter Sturma, was vom Aufklärer Rousseau und seinem Werk bleibt und wie sich der Bogen seiner Naturphilosophie zur heutigen Debatte um Nachhaltigkeit schlagen lässt.

 

 

 

 

  • 5. Ethik-Forum

    Am 2. Juli 2012 veranstalteten das Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) und das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Sturma das Fünfte Ethik-Forum:

    Zurück zur Natur?

    Weitere Informationen erhalten Sie unter ethik-forum.net.


  • German-Japanese Symposium on Ageing and Neurodegeneration

    The growing proportion of ageing individuals in our modern societies is affected by late onset diseases including neurodegenerative disorders. The increase in age-related diseases will soon have profound social implications and raises not only medical and economic questions, but also touches upon ethical matters. The "German-Japanese Symposium on Ageing and Neurodegeneration" brings together cutting edge scientific expertise from Germany and Japan to address these questions and creates a forum for a high-level scientific exchange.

    • Monday, 12th December 2011
      13:00 - 18:00, Osaka (Japan)
    • Speakers:
      Professor em. Dr. Konrad Beyreuther, Professor Dr. Ryosuke Takahashi, Professor Dr. Dr. Pierluigi Nicotera, Dr. Katsuhiko Yanagisawa, Dr. Bernd Sommer, Professor Dr. Gereon Fink, Professor Dr. Shoji Tsuji, Professor Dr. Dieter Sturma
  • Entschlüsselung des menschlichen Bewusstseins

    Ein Dialog zwischen Philosophie und Neurowissenschaften

    • 6. und 7. Oktober 2011
    • Wissenschaftszentrum Bonn
    • Organisation: Prof. Dr. Sturma (Forschungszentrum Jülich GmbH, Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Ethik in den Neurowissenschaften)

 

Neurowissenschaftliche Bildgebung leistet einen wichtigen Beitrag bei der Entschlüsselung des menschlichen Bewusstseins. Beispielsweise können mit der funktionellen Magnetresonanztomographie neurale Aktivitätsmuster von wachen Personen bei der Lösung von sensorischen, motorischen oder kognitiven Aufgaben beobachtet werden. Auf diese Weise werden Korrelationen zwischen neuralen Vorgängen und mentalen Phänomenen kenntlich. Bislang sind allerdings keine eindeutigen Zuordnungen der Inhalte von Gedanken, Empfindungen und Wahrnehmungen auf der einen Seite und neuralen Vorgängen auf der anderen Seite möglich.


Die Schwierigkeit bei der Zuordnung von neuronalen Vorgängen und Erlebnissen dürfte zum einen darauf beruhen, dass die Komplexität der zu untersuchenden Verarbeitungsprozesse hohe Ansprüche an experimentelle Designs und Methoden stellt. Zum anderen ist das menschliche Bewusstsein durch subjektives Erleben und mögliches Selbstbewusstsein charakterisiert und unterscheidet sich dadurch von herkömmlichen Untersuchungsgegenständen. Repräsentationsmodelle, die nicht nur auf einzelne funktionelle Spezialisierungen, sondern auf verschaltete integrative Netzwerke abzielen, eröffnen Beschreibungs- und Erklärungsperspektiven, mit denen sich das Verhältnis von neuronaler und phänomenaler Ebene zumindest präziser erfassen lässt.

Auf der Tagung soll sich der Entschlüsselung menschlichen Bewusstseins vor dem Hintergrund der Frage nach dem richtigen Verständnis von mentaler Repräsentation genähert werden. Auch wenn die Methoden der Philosophie und der Neurowissenschaften über jeweils eigene Weisen der Rechtfertigungsfähigkeit verfügen und nicht ohne Weiteres direkt aufeinander abbildbar sind, kann im Dialog zwischen den Disziplinen ein gemeinsames Verständnis menschlichen Bewusstseins entwickelt werden.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Konferenzhomepage.

 

 

  • Ursachen und Gründe in der Neurophilosophie

    Kolloquium im Rahmen des XXII. Deutschen Kongresses für Philosophie

    Dienstag, 13. September 2011, 10.15 Uhr bis 13.15 Uhr
    Ludwig-Maximilians-Universität München

    Referenten:
    - Peter Janich (Marburg)
    - Lutz Wingert (Zürich)
    - Wolf Singer (Frankfurt am Main)

    Kolloquiumsleitung: Dieter Sturma (Universität Bonn in Verbindung mit dem Forschungszentrum Jülich)

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter:
    www.dgphil2011.uni-muenchen.de/programm

 

  • 4. Ethik-Forum

    Am 4. Juli 2011 veranstalteten das Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) und das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Sturma das Vierte Ethik-Forum:

    "Synthetische Biologie: Auf dem Weg zum künstlichen Leben?"

    Weitere Informationen erhalten Sie unter ethik-forum.net.

  • Interdisciplinary Study Days
    Biodiversity. Concept and Value

    March 21-26, 2011 in Bonn

    The concept of biodiversity describes the variation of life forms and its environment. It indicates the diversity of genes, species and ecosystems in general. The conservation of biodiversity is subject of numerous international biopolitical regulations, even though the value of nature and its components is controversial. Can we attribute an intrinsic value to biodiversity or is it just an economical good?

    The participants of the Study Days will discuss these and other questions from biological, philosophical, theological, legal and economical perspectives. Supported by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) and in collaboration with the Institute of Science and Ethics (IWE) the German Reference Centre for Ethics in the Life Sciences (DRZE) hosts Interdisciplinary Study Days with European Junior Scientists.

    The programme is available here.

     

  • Stellenausschreibungen

 

 

  • Sachstandsbericht Forschung mit Minderjährigen erschienen


    Im Auftrag des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften herausgegeben von Dieter Sturma, Dirk Lanzerath und Bert Heinrichs.

    Forschung mit Minderjährigen stellt, vor allem wenn sie ausschließlich fremdnützig ist, eine besondere ethische Herausforderung innerhalb des Felds der medizinischen Bioethik dar. Kinder und Jugendliche haben einerseits Anspruch auf eine angemessene medizinische Versorgung, die nur durch Forschungsaktivitäten sicherzustellen ist, die minderjährige Probanden mit einbeziehen. Andererseits ist es jedoch ethisch überaus fragwürdig, Studien mit Probanden durchzuführen, die nicht aus informierter und gut begründeter Selbstbestimmung heraus in die Teilnahme einwilligen können. Es erweist sich als sehr schwierig, zu ethisch überzeugenden Abwägungen zu gelangen, weil ethischer Schutz und gute Folgen ersichtlich über unterschiedliches ethisches Gewicht verfügen. Auch wenn in der Praxis Forschung mit Minderjährigen zunimmt, zeigt eine sorgfältige Prüfung der Argumente, dass in der medizinischen wie in der medizinethischen Forschung ein ethisch und rechtlich abgeklärter Ort für den Umgang mit Minderjährigen erst noch gefunden werden muss.

    Der vorliegende Sachstandsbericht stellt dafür die Grundlagen bereit, indem er die medizinischen, rechtlichen und ethischen Problemstellungen zur Forschung mit Minderjährigen ausführlich darlegt.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der DRZE-Webseite.

 

 

 

  • Sachstandsbericht Patientenverfügungen erschienen


    Herausgegeben vom DRZE unter Verantwortung von Dieter Sturma, Dirk Lanzerath und Bert Heinrichs.

    Am 1. September 2009 ist das „Dritte Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts" in Kraft getreten. Mit dieser Gesetzesänderung wird das Instrument der Patientenverfügung erstmals im Betreuungsrecht geregelt. Patientenverfügungen sollen das grundrechtlich verbürgte Selbstbestimmungsrecht für Behandlungssituationen am Lebensende absichern, in denen die Entscheidungskompetenz der betroffenen Person verloren gegangen ist.

    Personen reagieren mit den Verfügungen vorab auf die Möglichkeit, bei spezifischen Erkrankungen oder Verletzungen durch die medizinische Versorgung in unerträgliche Situationen zu geraten. In solchen Fällen ziehen die sich erklärenden Personen zum Zeitpunkt der Abfassung den Eintritt des Todes vor und wollen verhindern, dass ihr Leben durch ärztliche Eingriffe verlängert wird. Es erweist sich allerdings oftmals als schwierig, Lebensschutz, Selbstbestimmung und Fürsorge in ein angemessenes Verhältnis zu bringen. Patientenverfügungen sind nicht geeignet, diese Schwierigkeiten grundsätzlich aufzuheben, sie sind aber ein wichtiges Instrument, den Dialog zwischen Patienten, Angehörigen, Ärzten und Pflegepersonal verbindlicher zu gestalten.

    Der vorliegende Sachstandsbericht führt in die intensive rechtliche und ethische Debatte um die Patientenverfügungen ein, stellt die neue Rechtslage ausführlich dar und diskutiert sie sowohl aus juristischer als auch aus ethischer Perspektive.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der DRZE-Webseite.

 

 

 

  • Ethik-Forum "Umwelt und Gerechtigkeit"

    Am 7. Juni 2010 veranstalten das IWE und das DRZE ihr drittes Ethik-Forum zu dem Thema "Umwelt und Gerechtigkeit".

     

    Es referieren: Prof. Dr. Erik Gawel, Prof. Dr. Christoph Hubig, Prof. Dr.-Ing. Michael Jischa, Prof. Dr. Dr. Dietmar von der Pfordten.

     

    Die Tagung war öffentlich, Tagungsgebühren wurden nicht erhoben, eine Anmeldung war jedoch erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.ethik-forum.net.

 

 

 

  • In 3. Auflage erschienen:

    Dieter Sturma (Hg.),

    Philosophie und Neurowissenschaften

    Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2010, 3. Aufl., 266 S.
    ISBN: 9783518293706
    EUR 11,-

    Philosophie und Neurowissenschaften

    Die Neurowissenschaften halten das psychophysische Problem für weitgehend geklärt und unterstellen, dass auch die philosophischen Fragen nach Selbstbewusstsein, Willensfreiheit und menschliche Handlungen durch die neurowissenschaftlichen Forschungsergebnisse im Wesentlichen beantwortet seien. Damit verbinden sich Forderungen nach einem neuen Menschenbild und nach praktischen Konsequenzen für Erziehung und Rechtsprechung. Die Beiträge dieses Bandes unterziehen die philosophischen wie auch die neurowissenschaftlichen Lösungsvorschläge zum psychophysischen Problem einer eingehenden Prüfung und loten dabei auch die Bedingungen für einen fruchtbaren Austausch zwischen Philosophie und Neurowissenschaften aus – ein Austausch, der den jeweiligen disziplinären und methodischen Eigenheiten hinreichend Rechnung trägt.

 

 

  • Institut für Wissenschaft und Ethik wurde institutionell in die Universität eingebunden

    Das Institut für Wissenschaft und Ethik e.V. Bonn (IWE) wurde zum 1. Januar 2010 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung in die Universität Bonn integriert. Ziel war es, das im Bereich der Wissenschaftsethik hoch renommierte Institut mit Blick auf seine zukünftige Entwicklung optimal in die Forschungsstrukturen der Universität einzugliedern. Eine entsprechende Vereinbarung haben das IWE, die Universität und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen getroffen.

    Weitere Informationen sind dieser Pressemitteilung zu entnehmen.

  • In 2. Auflage erschienen:

    Philosophie der Person.
    Die Selbstverhältnisse von Subjektivität und Moralität

    Paderborn: mentis Verlag, 2008, 2. unv. Aufl., 376 S., kart.
    ISBN: 978-3-89785-666-0
    EUR 28,-

    Philosophie des GeistesIn Dieter Sturmas Untersuchung werden die Grundlagen für eine Philosophie der Person gelegt, die die Kluft zwischen theoretischer und praktischer Philosophie überbrückt. Es wird gezeigt, daß die systematische Verschränkung von theoretischer und praktischer Philosophie imstande ist, den Eigensinn menschlicher Subjektivität und Moralität aufzudecken, der in den vielfältigen reduktionistischen Spielarten des Zeitgeistes kaum mehr kenntlich wird. Sturma spricht sich für einen Naturalismus aus, der die Erlebnisperspektive von Personen nicht ausklammert, sondern einschließt. Auf diese Weise können gleichermaßen die Extreme von eliminativem Physikalismus und metaphysischem Dualismus vermieden werden.

  • Tagung: "Die Herausforderung der Neurowissenschaften – Ein interdisziplinärer Dialog"


    Am 30. Oktober 2009 veranstaltete das DRZE als Arbeitsstelle der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Verbindung mit dem Institut für Neurowissenschaften (INM8) am Forschungszentrum Jülich die interdisziplinär angelegte Tagung "Die Herausforderung der Neurowissenschaften – Ein interdisziplinärer Dialog".

     

    Vor dem Hintergrund der beeindruckenden Fortschritte in der Hirnforschung ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu konfrontativen Zuspitzungen zwischen den Neurowissenschaften einerseits und der Philosophie beziehungsweise den Geisteswissenschaften andererseits gekommen.

     

    Die Schwierigkeiten bei der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Philosophie und Neurowissenschaften rühren daher, dass es nur den Anschein hat, als setzten sich beide Disziplinen mit ein und demselben Thema auseinander. Tatsächlich zeichnet sich immer mehr ab, dass sie jeweils verschiedene Aspekte menschlichen Bewusstseins in den Blick nehmen. Von daher ist eine kooperative Zusammenarbeit – jenseits von Auseinandersetzungen um Alleinvertretungsansprüche und Deutungshoheiten – naheliegend.

     

    Der Sache nach drängen Philosophie und Neurowissenschaften sich wechselseitig zur Überprüfung der eigenen Methoden. So engen die Erträge der Hirnforschung den Optionsbereich der philosophischen Begriffs- und Theoriebildungen deutlich ein. Philosophische Ansätze sind wiederum geeignet, das semantische und systematische Problembewusstsein zu erhöhen und die Grenzen neurowissenschaftlicher Auslegungen und Selbstinterpretationen abzustecken.

     

    Die Tagung "Die Herausforderung der Neurowissenschaften – Ein interdisziplinärer Dialog" zeigte Perspektiven interdisziplinärer Kooperation auf.

     

    Programm:

    14.00 Uhr: Begrüßung
    Professor Dr. Manfred J. M. Neumann, Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

    Einführung in das Tagungsthema
    Professor Dr. Dieter Sturma, Direktor des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften

    Ethische Aspekte der modernen Hirnforschung
    Professor Dr. Ludger Honnefelder (Philosophie), Bonn/Berlin

    Grundlagen der Assoziation
    Professor Dr. Karl Zilles (Neurowissenschaft), Jülich

    Neuronale Grundlagen von Sprache und Gedächtnis
    PD Dr. Agnes Flöel (Neurologie), Münster

    16.30 Uhr – 17.00 Uhr: Kaffeepause

    Selbstbewusstsein: Philosophische Probleme und Erkenntnisse der Neurowissenschaften
    Professor Dr. Michael Pauen (Philosophie), Berlin

    Bewusstsein als Sprache
    Professor Dr. Carl Friedrich Gethmann (Philosophie), Duisburg-Essen

    Veranstaltungsort:

    Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste

    Palmenstraße 16

    40217 Düsseldorf

     

    Tagungsbeginn: 30. Oktober 2009, 14.00 Uhr

    Die Tagung war kostenfrei.


  • Stellenausschreibungen


    Es wurden zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen im Bereich Neurophilosophie und Ethik am Forschungszentrum Jülich zum nächstmöglichen Termin gesucht.

    Download der Stellenausschreibung (PDF)

  • Tagung "Size Matters 2009"


    Am 17. und 18. Juni 2009 fand in Saarbrücken der Kongress "Size Matters 2009 - Ethische Herausforderungen der Nanotechnologie" statt, an dessen Organisation das IWE beteiligt war.

    Genauere Informationen zu Ablauf und Programm finden Sie unter folgendem Link: www.nanobionet.de.

  • Ethik-Forum "Perfektionierung des Menschen"


    Am 18. und 19. Mai 2009 veranstalteten das DRZE und das Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Sturma ihr zweites Ethik-Forum zu dem Thema Perfektionierung des Menschen.

    Es referierten Kurt Bayertz (Universität Münster), Klaus Bergdolt (Universität zu Köln), Matthias Kettner (Private Universität Witten/Herdecke) und Dietmar Mieth (Universität Tübingen). Diese Veranstaltung fand im Rahmen einer Reihe von jährlichen Fachtagungen beider Institute statt, die sich dem Verhältnis von Ethik und Angewandter Ethik widmen.

    Die Tagung war öffentlich. Tagungsgebühren wurden nicht erhoben. Weitere Informationen finden Sie unter www.ethik-forum.net.

  • Suche nach der "normalen" Persönlichkeit


    Interview des Bonner General-Anzeigers mit Dieter Sturma.

    Download des Artikels (mit freundlicher Genehmigung des Bonner General-Anzeigers)

  • Dieter Sturma leitet den Bereich Ethik in den Neurowissenschaften

    am Forschungszentrum Jülich


    Dieter Sturma ist als Direktor des Instituts für Ethik in den Neurowissenschaften an das Forschungszentrum Jülich berufen worden.

    Weitere Informationen: Pressemitteilung des Forschungszentrums Jülich.

  • Denker unter einem Dach

    Universität Bonn feierte die Gründung des Internationalen Zentrums für Philosophie Nordrhein-Westfalen

    Die Universität Bonn feierte am 10. Februar 2009 die Gründung des „Internationalen Zentrums für Philosophie Nordrhein-Westfalen“. Die akademische Feier fand im Festsaal des Uni-Hauptgebäudes, Regina-Pacis-Weg 3, statt.

    Weitere Informationen: Pressemitteilung der Universität Bonn & Programm der Gründungsfeier (PDF)

  • Interview mit Prof. Dr. Dieter Sturma:

    „Philosophie ist gefragt wie selten zuvor“


    Als Inhaber eines Lehrstuhls für Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Ethik in den Biowissenschaften arbeitet er an einer der wichtigsten Schnittstellen von moderner Wissenschaft überhaupt. Was kann die Philosophie bei bioethischen Fragestellungen leisten? Gibt sie Orientierung, oder verliert sie ihre traditionelle Autorität? Bedarf es mit den Errungenschaften in den Biowissenschaften gar einer „neuen Ethik“? Ein Gespräch mit dem Philosophen Dieter Sturma.

    Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite des Goethe-Instituts.

  • Auftaktveranstaltung Neuroethics Initiative
    im Rahmen des DGPPN-Kongresses ICC Berlin,
    26. - 29. November 2008, 16:00 - 19:00 Uhr


    Veranstaltungspunkte:

    • Einführung: Das trinationale ELSA-Förderprogramm „Neuroethics Initiative“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch Dr. Peter Südbeck
    • Vortrag: Neuroethik – eine neue Forschungsrichtung?
      Referent: Prof. Dr. Dieter Sturma
    • Vorstellung der fünf geförderten bi- und trinationalen Verbundvorhaben
      • Dr. Ralf Jox: Neuroethics and chronic disorders of consciousness: Investigating new challenges for health care decision making in the context of neuroscience innovation
      • Prof. Dr. Dr. Kai Vogeley: Other Minds: The Neurophilosophy and Neuroethics of Intersubjectivity
      • Prof. Dr. Thomas Metzinger: Normality, Normalization and Enhancement in the Neurosciences: Ethical, Sociocultural and Neuropsychiatric Aspects of Cognitive Enhancement
      • Prof. Dr. Henrik Walter: Neuroscience and Norms: Ethical and Legal Aspects of Norms in Neuroimaging
      • Dr. Christiane Woopen: Ethical, Legal and Social Aspects of Deep Brain Stimulation: Health, Quality of Life and Personal Identity
    • Nachfragen und Aussprache
    Moderation: Christiane Woopen

  • 2. Bonner Symposium
    „Aktuelle Herausforderungen der Life Sciences“
    am 27./28. November 2008 im Rheinischen LandesMuseum Bonn (Eintritt frei)


    Das diesjährige Symposium der BMBF-Nachwuchsgruppe „Normierung in den Modernen Lebenswissenschaften“ am Institut für Wissenschaft und Ethik fungiert als Plattform für einen transdisziplinären Diskurs zu aktuellen und als besonders relevant identifizierten Fragestellungen. Die Vorträge konzentrieren sich auf drei Themenfelder: Den Begriff und die praktische Umsetzung der Menschenwürde, die Entwicklung der Stammzellforschung (mit Ausblick auf die Chimären- und Hybridproblematik) sowie die Stellung von Patienten und Probanden in Forschung und Diagnostik.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bonner-symposium.de.

  • Internationales Zentrum für Philosophie Nordrhein-Westfalen


    Die Universität Bonn hat die Einrichtung des "Internationalen Zentrums für Philosophie Nordrhein-Westfalen" beschlossen, das die landesweit herausragende Stellung des Instituts für Philosophie der Universität Bonn sowie des Instituts für Wissenschaft und Ethik, des Deutschen Referenzzentrums für
    Ethik in den Biowissenschaften und des Albertus-Magnus-Instituts verdeutlichen soll. Der Landtag hatte dem Zusatz „Nordrhein-Westfalen“ bereits im Mai einstimmig zugestimmt. Ziel des neuen Zentrums ist unter anderem, Forschung und Lehre im Fach Philosophie stärker international zu vernetzen. Insbesondere sollen künftig renommierte ausländische Wissenschaftler die Gelegenheit erhalten, über einen längeren Zeitraum in Nordrhein-Westfalen zu forschen. Auch Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart begrüßte die Einrichtung des Zentrums: "Von dieser Entscheidung profitiert der Standort Bonn ebenso wie die Geisteswissenschaften in Nordrhein-Westfalen insgesamt."


  • Interdisciplinary Study Days
    Ethics in Biomedical Research and its Application -
    An Exchange between Indian and German Junior Scientists


    24 October - 9 November 2008

    Supported by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) and in collaboration with the Institute of Science and Ethics (IWE) and the Indian Council of Medical Research (ICMR) the German Reference Centre for Ethics in the Life Sciences (DRZE) hosts Interdiciplinary Study Days with Indian and German Junior Scientists. Indian and German participants (postdoc level, doctoral students) from medicine, the natural sciences, the social sciences, philosophy, theology or law will have the opportunity for an intensive mutual exchange, discussions with experts and excursions. In case of acceptance of an abstract acommodation and travel expenses will be reimbursed.

    Further information are available at www.drze.de/studydays.


  • Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Dieter Sturma


    Am Dienstag, den 15. Juli 2008 um 18.00 Uhr hielt Professor Sturma seine Antrittsvorlesung:
    Der bestirnte Himmel und das moralische Gesetz. Über Wissenschaft und Ethik
    Die Vorlesung war öffentlich und fand im Festsaal der Universität Bonn statt.


  • Ethik-Forum des IWE und DRZE


    28. / 29. April 2008
    Erstes Ethik-Forum
    Werte-Güter-Interessen. Zu Grundlagen der Bioethik
    mit Dieter Birnbacher, Marcus Düwell, Christoph Horn und Ludwig Siep.

 

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