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Aktuelles

Wissenschaftliches Kolloquium

Bonn, 28. September 2017

Referent:
Jonas Vandieken (University College London)
Bipolar Obligations, Recognition Respect, and Second-Personal Morality

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
www.wissenschaftliches-kolloqium.de

 

 

 


Workshop

The Nexus of Life: Ecological Crisis and Creative Understanding

Sydney, 1. September 2017

Weitere Informationen können Sie diesem Flyer entnehmen.






Workshop

Wilderness, Extinction and Rewilding

Sydney, 21./22. August 2017

Weitere Informationen können Sie diesem Flyer entnehmen.

 





Pressemitteilung:

Neue Professur für Ethik und Medizinethik /
Prof. Dr. Annette Dufner berufen

Bonn. Die neu geschaffene Professur für Ethik und Medizinethik am Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) der Universität Bonn ist zum 01. April 2017 mit Prof. Dr. Annette Dufner besetzt worden. Die primäre Aufgabe der berufenen Philosophin besteht darin, am IWE und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) sowie der medizinischen Fakultät die etablierte Forschung und Lehre im Bereich der Ethik und Medizinethik weiterzuführen und auch interdisziplinär auszubauen. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit werden in der Konzeption und Durchführung von Projekten der praktischen Philosophie sowie bei der konzeptionellen Weiterentwicklung des Jahrbuchs für Wissenschaft und Ethik liegen.


Prof. Dr. Annette DufnerMit Annette Dufner ist es dem IWE gelungen, eine engagierte und innovative Vertreterin ihres Fachs mit einem ausgesprochen ausgeprägten philosophischen Problembewusstsein und interdisziplinären Erfahrungen auf internationaler Ebene nach Bonn zu holen. Sie hat an der Universität Karlsruhe, der Queen's University in Kanada sowie an der Brown University in den USA Philosophie und Literatur studiert und ist an der University of Toronto in Kanada promoviert worden. Im Rahmen ihrer Tätigkeit an der Münsteraner DFG-Kollegforschergruppe Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik ist sie mit einer Arbeit über Rettungsdilemmata habilitiert worden.





DGPPN-Preis für Philosophie und Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie 2017

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit und dem Institut für Wissenschaft und Ethik den DGPPN-Preis für Philosophie und Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie 2017.

 


 

 

Wissenschaftliches Kolloquium

Bonn, 27. April 2017

Referentin:
Diana Khamis (Universität Bonn)
On Process and Ontology in Schelling and Sellars

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
www.wissenschaftliches-kolloqium.de




Dieter Sturma / Dirk Lanzerath (Hrsg.)

Altern

Biologische, psychologische und ethische Aspekte

Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandsberichte des DRZE; Band 16
168S., Gebunden

ISBN: 978-3-495-48706-8
Erschienen im Februar 2017


Sachstandsbericht Band 16Die Ergebnisse der modernen Altersforschung haben den Blick auf das Altern verändert. Der Gerontopsychologie ist es zu verdanken, wenn bestimmte Altersstereotype, etwa die geistige Flexibilität betreffend, wissenschaftlich hinterfragt worden sind. Dank des Beitrags der modernen Lebenswissenschaften zur Altersforschung werden bislang als schicksalhaft empfundene Vorgänge des körperlichen Verfalls als beeinflussbar verstanden und möglicherweise auch als offen für therapeutische Interventionen.

Auch wenn die Ergebnisse der modernen Altersforschung den Blick auf das Altern verändert haben, bleibt doch die existenzielle Bedeutung des Alterns bestehen. Deshalb gilt es nicht nur zu klären, was unter dem Begriff des Alterns zu verstehen ist und welchen Deutungs- und Bewertungsmustern das Phänomen unterzogen worden ist bzw. wird. Es ist auch ein wissenschaftliches Desiderat, zu klären, was eine solche Veränderung der Lebensbedingungen für den Einzelnen auf der einen Seite wie für die Gesellschaft auf der anderen Seite bedeutet.

Inhaltsverzeichnis und Vorwort (PDF)

 

 

  

Dieter Sturma / Dirk Lanzerath (Hrsg.)

Tiefe Hirnstimulation

Neurologische, psychiatrische und philosophische Aspekte

Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandsberichte des DRZE; Band 18
199S., Gebunden

ISBN: 978-3-495-48762-4
Erschienen im April 2016


Band 18: Tiefe HirnstimulationDie Tiefe Hirnstimulation hat sich in den vergangenen Jahren bei der Behandlung schwer ausgeprägter neurologischer Störungen wie dem Morbus Parkinson bewährt. Wegen dieses Erfolges werden neue therapeutische Anwendungsmöglichkeiten intensiv erforscht. Aussichtsreiche Ergebnisse liefern dabei auch die ersten Studien an Patienten mit verschiedenen psychiatrischen Erkrankungen, bei denen alle anderen Therapieansätze erfolglos geblieben sind. Die Tiefe Hirnstimulation weckt jedoch auch Ängste. Diese beziehen sich zum Teil auf den für ihre Anwendung erforderlichen neurochirurgischen Eingriff, bei dem Elektroden dauerhaft in das Gehirn implantiert werden, die sich über eine ebenfalls implantierte Stimulatoreinheit mit Strom versorgen lassen. Daneben wirft insbesondere die Möglichkeit, mit einer neurotechnischen Intervention Einfluss auf das Verhalten bzw. die Psyche von Menschen nehmen zu können, neben medizinethischen auch viele Fragen grundsätzlicher philosophischer Natur auf. In diesem Sachstandsbericht wird der Stand der medizinischen Anwendung und Erforschung der Tiefen Hirnstimulation in einem neurologischen und einem psychiatrischen Teil zusammengefasst, gefolgt von einer ausführlichen Auswertung der philosophischen Literatur zum Thema.

Inhaltsverzeichnis (PDF)

 

 

 

Dieter Sturma / Dirk Lanzerath (Hrsg.)

Tiere in der Forschung

Naturwissenschaftliche, rechtliche und ethische Aspekte

Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandsberichte des DRZE; Band 17
199S., Gebunden

ISBN: 978-3-495-48761-7
Erschienen im April 2016


Sachstandsbericht Band 17Die Ausgestaltung des Mensch-Tier-Verhältnisses gehört zu den großen normativen Herausforderungen von Ethik, Recht und Naturwissenschaften. In den gegenwärtigen Debatten herrscht weitgehend Einvernehmen darüber, dass Tiere nicht mehr als bloße Sachen zu betrachten sind, sondern Anspruch auf Rücksichtnahe haben. Bei der Forschung mit Tieren ist strittig, wie diese Rücksichtnahme praktisch auszufallen hat. Da moralische Anerkennungen nur aus der ethischen Gemeinschaft der Personen heraus formuliert werden können, wird eine asymmetrische Situation erzeugt zwischen dem Verhältnis von menschlichem Selbstinteresse und den Mutmaßungen darüber, was gut für andere animalische Lebewesen ist. Aufgrund hoher rechtlicher Hürden beim Umgang mit Probanden sowie der Vorgabe, dass klinische Anwendungen durch Tierexperimente abgesichert werden müssen, spielt die Forschung mit Tieren eine große Rolle im Rahmen der medizinischen Forschung. Der vorliegende Sachstandsbericht analysiert die Entwicklung der Tierversuchszahlen im Rahmen einer umfassenden Einführung in die Grundlagen der Forschung mit Tieren. Zusätzlich wird über den Stand bei der Erforschung von Alternativmethoden informiert. Schließlich werden die rechtlichen und ethischen Aspekte des Tierversuchs diskutiert.

Inhaltsverzeichnis (PDF)

 

 

 

Dieter Sturma / Bert Heinrichs (Hrsg.)

Handbuch Bioethik

VI, 487 S., Gebunden

ISBN: 978-3-476-02370-4
Erschienen am: 13.04.2015


Handbuch BioethikZu den Grenzfragen des Lebens. Bioethik - Feld intensiver Auseinandersetzung im fachwissenschaftlichen Diskurs und kontroverser Diskussionen in der breiten Öffentlichkeit. Das Handbuch erläutert die Grundlagen und gibt einen Überblick über Bereiche, in denen bioethische Fragen relevant sind, wie Menschenwürde, Leben, Tod und Krankheit. Daneben widmet es sich den speziellen bioethischen Problemen wie etwa Zulässigkeit von Sterbehilfe, Präimplantationsdiagnostik oder embryonaler Stammzellenforschung und zeigt die Schnittstellen der Bioethik zu anderen Disziplinen und gesellschaftlichen Bereichen auf (Bioethik in der Lehre, Biopolitik, Biorecht und Ethikkommissionen).

 


Die informierte Einwilligung in der Forschung mit kognitiv eingeschränkten Probanden

22. Mai 2015
Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn

Die informierte Einwilligung ist ein zentrales Prinzip der Forschungsethik. Sie bildet in der Regel die normative Voraussetzung für die Durchführung von Forschungsprojekten mit menschlichen Probanden. Die Maßgabe der vorgängigen Aufklärung soll gewährleisten, dass Probanden eine selbstbestimmte Entscheidung treffen können. Mit dieser Maßgabe verbinden sich Anforderungen an die kognitiven Fähigkeiten von Probanden. Bei Probandengruppen, die krankheitsbedingt oder durch den Stand ihrer Entwicklung kognitiv eingeschränkt sind, ist die Anwendung der informierten Einwilligung daher problematisch. Ein kategorischer Ausschluss dieser Probandengruppen würde sie allerdings vom medizinischen Fortschritt abkoppeln. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, wie die informierte Einwilligung modifiziert bzw. ergänzt werden kann, um Forschung mit kognitiv eingeschränkten Probanden zu ermöglichen. Um dies zu klären sollen die Voraussetzungen der informierten Einwilligung erneut in den Blick genommen, aktuelle Regulierungen geprüft und praktische Umsetzungen analysiert werden.


Referenten:

  • Prof. Dr. Carol Brayne
    Department of Public Health and Primary Care, University of Cambridge
  • Dr. Pia Erdmann
    Theologische Fakultät, Universität Greifswald
  • Prof. Dr. Bert Heinrichs
    Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE), Universität Bonn &
    Institut für Ethik in den Neurowissenschaften (INM 8), Forschungszentrum Jülich
  • Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann
    Institut für Community Medicine, Abt. Versorgungsepidemiologie und
    Community Health, Universitätsmedizin Greifswald
  • Prof. Dr. Friedhelm Hufen
    FB Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (Medizinrecht), Universität Mainz
  • Prof. Dr. Julian Hughes
    Institute for Ageing and Health, University of Newcastle
  • Prof. Dr. Frank Jessen
    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Köln
  • Prof. Dr. Wolfgang Maier
    Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Bonn
  • PD Dr. Birgit Panke-Kochinke
    DZNE Witten
  • Prof. Dr. Peter Schaber
    Philosophisches Seminar, Universität Zürich
  • Prof. Dr. Ralph Stoecker
    Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, Universität
    Bielefeld
  • Prof. Dr. Dieter Sturma
    Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE),
    Universität Bonn & Institut für Ethik in den Neurowissenschaften (INM 8), Forschungszentrum Jülich


Weitere Informationen zu diesem Symposium können diesem Flyer entnommen werden.



7. Ethik-Forum:
Ethik und Recht in der Biopolitik

24. November 2014
Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn

Referenten:

  • Prof. Dr. Petra Gehring, TU Darmstadt
  • Prof. Dr. Stefan Huster, Universität Bochum
  • Prof. em. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, Emeritus für Öffentliches Recht
  • Prof. Dr. Marcus Düwell, Universität Utrecht


Weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung erhalten Sie unter
www.ethik-forum.net.


Repräsentation, Modell und Metapher

Über Verstehen und Erklären in den Neurowissenschaften

31. Oktober 2014
9:00 - 18:30 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn
Ahrstraße 45, 53175 Bonn

Das Grundproblem der Philosophie des Geistes besteht in der Klärung der Frage, wie mentale und neurale Zustände zueinander in Beziehung gesetzt werden können. Unter dem Stichwort „Repräsentation“ lassen sich zahlreiche Modelle und Erklärungsversuche ausmachen, die sich als Antwort auf diese Frage verstehen.

In der jüngeren Vergangenheit haben Ansätze aus der Computational Neuroscience große Aufmerksamkeit erlangt, die sich mit der Simulation von Gehirnaktivitäten und mentalen Fähigkeiten in neuronalen Netzwerken befassen. Entsprechende Forschungen thematisieren eine Vielzahl mentaler Phänomene, die von rein sensorischen Erlebnissen bis zu komplexen emotionalen und kognitiven Prozessen reichen.

Wie sind die Erfolgsaussichten dieser Theorieoptionen in wissenschafts-, erkenntnis- und sprachtheoretischer Perspektive zu bewerten? Diese Problemstellung wird im Mittelpunkt der Tagung „Repräsentation, Modell und Metapher“ stehen. Vor allem zwei Themenbereiche sollen diskutiert werden. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse der philosophischen Voraussetzungen neurowissenschaftlicher Erklärungen von Selbstbewusstsein und Intentionalität. Der weitere Schwerpunkt betrifft das Verhältnis von Repräsentationen und dem wissenschaftlichen Gebrauch von Metaphern, sowie die Analyse der sprachlichen und epistemischen Bedingungen der verschiedenen Erklärungsmodelle. Dabei geht es nicht zuletzt um die Bewertung der Reichweite und Grenzen neurowissenschaftlicher Erklärungen.

Anmeldung unter: u.kappertz@fz-juelich.de


Weitere Informationen können diesem Flyer entnommen werden.

 


1. Internationale BION Konferenz 2014

"Biodiversity today for tomorrow"

17. bis 19. September in Bonn

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier:
www.bion-bonn.org


Stellenausschreibung

 

W2-Professur für Ethik und Angewandte Ethik im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum nächst möglichen Zeitpunkt an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


 

Dieter Sturma (Hg.),

Vernunft und Freiheit - Zur praktischen Philosophie von Julian Nida-Rümelin

De Gruyter, Berlin, 2012
ISBN: 978-3-11-021500-7

cover_vernunftAnalysen zur kausalen Wirksamkeit von Gründen und ihrer Nicht-Überführbarkeit in deterministische Ursachen stehen im systematischen Zentrum der praktischen Philosophie Julian Nida-Rümelins. Menschliche Freiheit erschließt sich für ihn entsprechend über die Bedeutung von Gründen für unsere soziale Praxis. Der Band enthält Texte von Julian Nida-Rümelin zum Verhältnis von Freiheit und Vernunft, kritische Beiträge von Monika Betzler, Christian Elger, Eva-Maria Engelen, Volker Gerhardt, Stefan Gosepath, Matthias Kettner, Dietmar von der Pfordten, Wolfgang Spohn, Dieter Sturma und Lutz Wingert sowie Erwiderungen auf die Einwände.

 



Sternstunde Philosophie: Jean-Jacques Rousseau

TV-Interview im Schweizer Fernsehen / 3sat mit Dieter Sturma
Erstausstrahlung am 10. Juni 2012 (SF1)
sowie am 8. Juli 2012 in 3sat

Norbert Bischofberger fragt den Philosophen Dieter Sturma, was vom Aufklärer Rousseau und seinem Werk bleibt und wie sich der Bogen seiner Naturphilosophie zur heutigen Debatte um Nachhaltigkeit schlagen lässt.

 

 

Sachstandsbericht Patientenverfügungen erschienen


Herausgegeben vom DRZE unter Verantwortung von Dieter Sturma, Dirk Lanzerath und Bert Heinrichs.

Am 1. September 2009 ist das „Dritte Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts" in Kraft getreten. Mit dieser Gesetzesänderung wird das Instrument der Patientenverfügung erstmals im Betreuungsrecht geregelt. Patientenverfügungen sollen das grundrechtlich verbürgte Selbstbestimmungsrecht für Behandlungssituationen am Lebensende absichern, in denen die Entscheidungskompetenz der betroffenen Person verloren gegangen ist.

Personen reagieren mit den Verfügungen vorab auf die Möglichkeit, bei spezifischen Erkrankungen oder Verletzungen durch die medizinische Versorgung in unerträgliche Situationen zu geraten. In solchen Fällen ziehen die sich erklärenden Personen zum Zeitpunkt der Abfassung den Eintritt des Todes vor und wollen verhindern, dass ihr Leben durch ärztliche Eingriffe verlängert wird. Es erweist sich allerdings oftmals als schwierig, Lebensschutz, Selbstbestimmung und Fürsorge in ein angemessenes Verhältnis zu bringen. Patientenverfügungen sind nicht geeignet, diese Schwierigkeiten grundsätzlich aufzuheben, sie sind aber ein wichtiges Instrument, den Dialog zwischen Patienten, Angehörigen, Ärzten und Pflegepersonal verbindlicher zu gestalten.

Der vorliegende Sachstandsbericht führt in die intensive rechtliche und ethische Debatte um die Patientenverfügungen ein, stellt die neue Rechtslage ausführlich dar und diskutiert sie sowohl aus juristischer als auch aus ethischer Perspektive.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der DRZE-Webseite.

 


Sachstandsbericht Forschung mit Minderjährigen erschienen


Im Auftrag des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften herausgegeben von Dieter Sturma, Dirk Lanzerath und Bert Heinrichs.

Forschung mit Minderjährigen stellt, vor allem wenn sie ausschließlich fremdnützig ist, eine besondere ethische Herausforderung innerhalb des Felds der medizinischen Bioethik dar. Kinder und Jugendliche haben einerseits Anspruch auf eine angemessene medizinische Versorgung, die nur durch Forschungsaktivitäten sicherzustellen ist, die minderjährige Probanden mit einbeziehen. Andererseits ist es jedoch ethisch überaus fragwürdig, Studien mit Probanden durchzuführen, die nicht aus informierter und gut begründeter Selbstbestimmung heraus in die Teilnahme einwilligen können. Es erweist sich als sehr schwierig, zu ethisch überzeugenden Abwägungen zu gelangen, weil ethischer Schutz und gute Folgen ersichtlich über unterschiedliches ethisches Gewicht verfügen. Auch wenn in der Praxis Forschung mit Minderjährigen zunimmt, zeigt eine sorgfältige Prüfung der Argumente, dass in der medizinischen wie in der medizinethischen Forschung ein ethisch und rechtlich abgeklärter Ort für den Umgang mit Minderjährigen erst noch gefunden werden muss.

Der vorliegende Sachstandsbericht stellt dafür die Grundlagen bereit, indem er die medizinischen, rechtlichen und ethischen Problemstellungen zur Forschung mit Minderjährigen ausführlich darlegt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der DRZE-Webseite.


In 3. Auflage erschienen:

Dieter Sturma (Hg.),

Philosophie und Neurowissenschaften

Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2010, 3. Aufl., 266 S.
ISBN: 9783518293706
EUR 11,-

Philosophie und Neurowissenschaften

Die Neurowissenschaften halten das psychophysische Problem für weitgehend geklärt und unterstellen, dass auch die philosophischen Fragen nach Selbstbewusstsein, Willensfreiheit und menschliche Handlungen durch die neurowissenschaftlichen Forschungsergebnisse im Wesentlichen beantwortet seien. Damit verbinden sich Forderungen nach einem neuen Menschenbild und nach praktischen Konsequenzen für Erziehung und Rechtsprechung. Die Beiträge dieses Bandes unterziehen die philosophischen wie auch die neurowissenschaftlichen Lösungsvorschläge zum psychophysischen Problem einer eingehenden Prüfung und loten dabei auch die Bedingungen für einen fruchtbaren Austausch zwischen Philosophie und Neurowissenschaften aus – ein Austausch, der den jeweiligen disziplinären und methodischen Eigenheiten hinreichend Rechnung trägt.

 

 

 

 

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